MORO 350 Moro 350

Ein ganz wichtiger Hinweis:
Diese Seite soll eine praxisnahe Erläuterung sein und keine wissenschaftliche Abhandlung.

Das Wirkprinzip der Moro 350 ist kein Hexenwerk.

Im Gegensatz zu salzreduzierenden Kartuschen mit Austauscherharzen ist hier eine dauerbeständige Membran verbaut.
Diese Membran mit einer sehr feinen Maschung wird von sauberen Trinkwasser angeströmt. Alle Wasserbestandteile, wie Salze und Mineralien die kleiner sind als die Maschung der Mebran, werden zurückgehalten. Nur salzarmes Wasser mit einem Leitwert von weniger als 50 µS kann durch die Membran hindurch und gelangt in das Heizungssystem.
Der Rest wird als "Abwasser" in die Kanalisation gespült. Da fast alle Mineralien herausgefiltert werden, sind natürlich auch die Härtebildner mit entfernt.

Da bei diesem Verfahren alle Anforderungen der VDI 2035 eingehalten werden, ist man mit der Moro 350 auf der sicheren Seite.

Nochmal zur Erinnerung:

1. Schutz vor Ablagerungen

  • Ohne die Härtebildner Calcium und Magnesium im Heizungswasser gibt es auch keine Ablagerungen in Form von Kalk.
2. Schutz vor Korrosion
  • Durch den Salzgehalt von weniger als 50µS ist die Gefahr der Kontaktkorrosion massiv eingeschränkt.
3. Schutz des Trinkwassers und der Mitarbeiter
  • Da bei dieser Methode keinerlei Chemikalien zugesetzt werden, besteht auch keine Gefahr von Vergiftungen.

Man kann auch die Moro 350 dazu benutzen, um verschlammte Heizungsanlagen zu spülen und mit salzarmen Wasser zu füllen.
Dabei muss jedoch das komplette Heizungswasser ausgetauscht werden.

Effektiver hierfür ist die Verwendung der HRA-VE.

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